Dao Yuan-Schule für Qigong (home). Traditionelles Qigong aus daoistsicher und buddhistischer Überlieferung.

Dao Yuan Schule für Qigong

Qigong aus daoistischer und buddhistischer Überlieferung

Guo Bingsen

Qigong-Großmeister Guo Bingsen, der Gründer der Dao Yuan Schule.
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Qi und Qigong
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Guo Bingsen

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Dao De Jing

Guo Bingsen¹ praktiziert seit fast 60 Jahren Taiji Quan, später erlernte er verschiedene Methoden des Qigong und beschäftigt sich regelmäßig mit den Theorien und Werken der chinesischen Philosophie und Medizin.

Das Nei Jing Gong und andere Formen des Qigong erlernte er auf die traditionelle Art bei seinem Meister. Dieser war in einem Park auf ihn aufmerksam geworden und hatte ihn längere Zeit beim Üben des Taiji Quan beobachtet, bis er ihn schließlich ansprach und zu seinem Unterricht einlud. Dieser Meister gestattete ihm, auch an den Kursen anderer Meister teilzunehmen, die damals in der chinesischen Öffentlichkeit lehrten; manchmal gab er ihm auch Ratschläge, wie diese Übungen geübt werden könnten, damit sie ihr bestes Ergebnis erzielen.

Zur Zeit der Öffnung des Qigong in China führte die dortige Qigonggesellschaft Prüfungen ein, die der Qualitätssicherung des Unterrichts dienen sollten. Es wurden drei Zertifikate vergeben: Assistent, Meister und Großmeister. Nach dem profunden Unterricht bei seinem Meister erhielt Guo Bingsen damals das Großmeister-Zertifikat. Danach arbeitete er mehrere Jahre als Gutachter für die Qigonggesellschaft, in deren Auftrag er verschiedene, zu jener Zeit neu in der chinesischen Öffentlichkeit angebotene Formen des Qigong auf ihre Qualität hin beurteilte. Diese Qigonggesellschaft schickte ihn auch zu Lu Xue Zhi, um von diesem das Fan Teng Gong zu erlernen: die Qigonggesellschaft hatte die Absicht, dieses einfache Qigong durch Guo Bingsen, der bereits als Großmeister qualifiziert war, zum Wohle der Bevölkerung verbreiten zu lassen. In der Folge führte er mehrere Kurse 'Fan Teng Gong' und 'Energiefeld' durch, die regelmäßig von mehreren hundert Teilnehmern besucht waren.

Im Jahr 1987 kam er das erste Mal nach Europa - zunächst nach Lyon, dann auch nach Paris. In Lyon kam er in Kontakt mit Europäern, die sich für sein Qigong interessierten. Vorher hatte er dieses ausschließlich an Chinesen vermittelt. Nach seinem Aufenthalt in Frankreich wurde er mehrere Jahre lang von Schülern zu weiteren Besuchen - auch in die Schweiz (insbesondere nach Genf) - eingeladen, um dort zu unterrichten. Damals war er noch sehr konservativ und gab nur die Anfängerstufen des Qigong weiter - sowohl in China, wie in der Folge erst recht in Europa.

Nach und nach entstand die Idee, Europäern die Gelegenheit zu geben, sein Qigong tiefer und in allen Möglichkeiten kennen zu lernen.

Zusammen mit Edith Guba entwickele er das systematische Unterrichts - und Ausbildungsprogramm der Dao Yuan Schule für Qigong. Diese Schule möchte dazu beitragen, Formen des traditionellen Qigong bis zu deren Oberstufen in Europa bekannt zu machen.

Von wesentlicher Bedeutung ist der Dao Yuan Schule in dieser Hinsicht, dass Lehrer sich nicht mit ihren eigenen Fähigkeiten profilieren, sondern so unterrichten, dass die Schüler selbst Qigong-Fähigkeiten entwickeln können.

Trotz - oder wegen - seinem Wunsch, das Qigong in der modernen Gesellschaft zu verbreiten, besteht Guo Bingsen ausdrücklich darauf, vor allem das Nei Jing Gong ausschließlich im Rahmen der Dao Yuan Schule zu unterrichten. Nur so ist die traditionelle Qualität der Übertragung gewährleistet.

Seit 2015 kommt er nicht mehr in den Westen, um sich ganz auf sein eigenes Üben konzentrieren zu können.

Seine Nachfolgerin, die weiterhin in engem Austausch zu schulischen Fragen mit ihm steht, ist seine langjährige Meisterschülerin Edith Guba.

¹Guo ist der Familienname. In China werden die Nachnamen an erster Stelle genannt. An zweiter Stelle folgt der Generationsname, in Fall von Meister Guo ist es 'Bing', an dritter Stelle steht der individuelle Vorname, hier 'Sen'. Generations- und Individualname werden im alltäglichen Gebrauch zusammen verwendet, darum werden sie in der Umschrift normalerweise zusammen geschrieben. (Eine andere mögliche  Schreibweise wäre: Guo Bing Sen.)

Im modernen China verliert diese traditionelle Namensgebung an Bedeutung und ist kaum mehr gebräuchlich.

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Traditionelle Qigongformen dienen der Kultivierung von Körper und Geist, sowie der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Sie ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker.

Diese Seiten stellen Ihnen umfangreiche Informationen zur Verfügung, die keine Allgemeingültigkeit beanspruchen, sondern Ihnen eine Möglichkeit geben wollen, unsere Sichtweise kennen zu lernen.

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